Montag, 10. November 2008

"Die Katzenkönigin oder die Lust zu malen"

Nach all dem Streß der letzten Wochen habe ich mir endlich das letzte neue Stück des Theaters der Nacht angesehen. Es ist nach einer japanischen Legende entstanden. Neugierig war ich, denn das Göttinger Tageblatt schrieb u.a. darüber:
"Fein gezeichnet mit leisen Tönen und Gefühl für Nuancen, für Stimmungen, Atmosphäre und Spannungen geht Heiko Brockhausen dieses Märchen an." Und genau so habe ich es erlebt!


Das ist Kenjou. Statt seinen Brüdern auf den Reisfeldern zu helfen, malt er den ganzen Tag. Aber Kunst macht nicht satt, das muß er schon bald erfahren. Seine Brüder schicken den Nichtsnutz zum Kloster in die fremde Welt des Zen-Buddhismus.



Im Kloster tritt er vor den großen Meister und bittet ihn, ihn aufzunehmen. Der Mönch Inji bekommt die Aufgabe, den Jungen anzuleiten, aber das schlägt fehl.



Inji ist verzweifelt über seinen Schüler und berichtet dem großen Meister davon.


Der große Meister gibt Kenjou seinen Segen mit auf den Weg, aber dann muß er das Kloster verlassen.


Kenjou ist verzweifelt. Und wieder wird er fortgeschickt.


Auf dem Weg erfährt er von einem verlassenen Kloster, das vom Rattenkönig beherrscht wird.

Und nun schafft es Kenjou  mit Hilfe seiner Malerei den Rattenkönig zu vertreiben und lebt seitdem glücklich und zufrieden im Kloster der Katzenkönigin.

Samstag, 11. Oktober 2008

Goldener Oktober

Heute ist ein wunderschöner, sonniger, goldener Oktobertag. Da hält es mich nicht im Haus. Ich spaziere durch die Wallanlagen an den Teichen vorbei. Der Sanddorn leuchtet rot vor den Wasserfontainen des Teiches.

Beim Schlendern über den Stadtwall komme ich am Hintereingang des Theaters vorbei.


Aber weiter geht der Weg zur alten Brauerei, dem alten Stadtturm und dann wandere ich im Sonnenschein die Obere Straße an der alten Stadtmauer entlang.

Und, wie kann es anders sein, mein Weg endet am Theater der Nacht.


Dort begrüßen mich der Höllenhund und der Briefkastenvogel und fordern mich auf einzutreten. Und das laß ich mir natürlich nicht zweimal sagen.


Beim Eintreten fällt der Blick auf die beiden Bilder des Theaters von einst und jetzt.


Und da studierte doch ein seltsamer Kerl im Gästebuch des Theaters. Aber das kann ich auch verstehen, denn da gibt es viel Interessantes zu sehen und zu lesen.

Der krönende Abschluß war dann eine leckere Tasse Kaffee.

Montag, 29. September 2008

Schräge Vögel beim Klostermarkt in Northeim

Am 20. September 2008 zum Tage des Klostermarktes trafen sich ein paar seltsame Gestalten, "schräge Vögel", vor dem Theater der Nacht in Northeim
. Und dann sah man sie, wie sie pfeifend, trommelnd und zupfend zum Münsterplatz marschierten. Da sah manch älterer Bewohner der Stadt dem Treiben neugierig und erschrocken zu.








Na, sind das keine schrägen Vögel? Sie machen ihrem Namen wirklich Ehre.


Auf dem Marktplatz bliesen sie den Besuchern des Klostermarktes noch ein letztes mal den Marsch!

Dienstag, 16. September 2008

Tag der offenen Tür des Theaters der Nacht am 7. September 2008

Den ganzen Tag über gab es ein buntes, fröhliches Treiben rund um das Theater der Nacht und die St. Sixtikirche in Northeim. Für jedes Alter gab es was zu sehen, zu hören und zu erleben. Schaut selbst das reichhaltige Programm an!


Während unsere Ratsfrauen sich noch eine Maske werkeln, werden die letzten Kostüme anprobiert und ausgeliehen.


Rupert vom Retoberge begrüßt persönlich junge Gäste.


Und kritische Randfiguren beobachten das lustige Treiben.













Am Infostand konnte jeder Fragen stellen und freundliche Helfer und Helferinnen gaben Auskunft.














In der Werkstatt konnte man den fleißigen Schnitzern zuschauen und erleben, wie eine Figur entstand.





























Natürlich gab es auch viel Theater zu schauen. Draußen auf der kleinen Bühne zeigte Tatyana Khodorenko das russische Märchen "Die Froschprinzessin".



Wer seinen Hunger gestillt hatte, versuchte sich beim großen Elefantenrennen.
















Wer hat eine gute Nase? In den Häusern der Straße der Düfte gab es immer wieder neue Düfte zu erraten.














Langsam lichteten sich die Reihen am Ende des Festes. Die Gruppe "Blech und Schwefel" gab noch ein letztes Ständchen.



Noch ein verlorener schräger Vogel als Rest kündet später von dem ereignisreichem Tag.

Mittwoch, 10. September 2008

Zug der schrägen Vögel


Am Sonntag, 7. September 2008 zog ein bunter Zug von schrägen Vögeln aller Art durch die Stadt Northeim. Viele Gruppen, Vereine, Schulklassen und Freunde des Theaters kamen in fantasievollen, bunten Verkleidungen und Masken und feierten den Tag der offenen Tür  zu Beginn mit einem großen Festumzug.  Hier nur einige Bilder aus der großen Zahl der Fotos, die entstanden. Viele Gäste und Zuschauer lockte das bunte Treiben  in die Stadt. 





Nur gut, das Petrus mit von der Partie war. Die Sonne lachte  den ganzen Tag von Himmel.