Freitag, 27. Februar 2009

Konzert! "Beo - Wiedergeburt"

Totgelachte leben länger, lange hat es gedauert, jetzt isses soweit - Beo ist wieder da!
16 Jahre als musikalischer Kopf bei  Ganz Schön Feist unterwegs auf deutschen Kleinkunst Bühnen, und jetzt mit einem nagelneuen Programm - Wiedergeburt!
Er ist nicht allein. Wer oder was immer es ist, es scheint der ideale Partner für eine Solokarriere zu sein. Er ist passend für das Figurentheater. Lassen wir uns überraschen.
Morgen ist es so weit. Um 20.00 Uhr am 28. Februar im Theater der Nacht findet das erste Konzert der beiden statt.
Neugierig? Na dann, nichts wie hin zum Theater!!!

Freitag, 2. Januar 2009

Silvesternacht 2008

Einmal ganz anders Silvester feiern! Das hatten sich viele Gäste aus nah und fern, genau wie ich, in diesem Jahr vorgenommen. Und was bot sich da besser an, als diese Jahreswende im Theater der Nacht zu erleben. Es waren tatsächlich viele von weither angereist,  hatten sich in einem der Northeimer Hotels einquartiert und besuchten erwartungsvoll eine besondere Veranstaltung im Theater. Und was stand alles auf dem Programm?

Es begann im Saal mit der Begrüßung des Großmauls und des Herrn Rupert vom Retoberge, zwei Originalen des Theaters.



Sie brachten mit viel Humor einen Jahresrückblick mit allen seinen Höhepunkten und Ereignissen.

Danach wurde das Silvesterbuffet mit lukullischen Genüssen und prickelndem satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch eröffnet. Eine wirkliche Gaumenfreude!!!

Frisch gestärkt rief dann das Alphorn zur Vorstellung. Passend zur Silvesternacht der ...


nach Michael Ende.

Und hier die Hauptdarsteller des Stückes:


Die beiden Kriminalbeamten Erika Möller und Rudi Schmidtke immer auf Spurensuche.


Der Laborzauberer Beelzebub Irrwitzer und die Geldhexe Tyrannja Vamperl konnten ihr Soll an bösen Taten in diesem Jahr nicht erfüllen.


Sie wurden vom Raben Jakob Krakel und dem Kater Maurizius di Mauro ständig beobachtet und bespitzelt.




Nun müssen die beiden Unholde die ganze Erde auf einen Schlag verderben.
Wird es ihnen mit dem satanarchäolügenialkohöllischen Wunschpunsch gelingen? Oder werden die beiden heldenhaften Tiere das noch verhindern können?

Wie das ausging erfuhren wir nach der Pause, in der wir uns mit einer Feuerzangenbowle und am Dessertbuffet stärken konnten.


Das war schon ein spannender Ausgang des Stückes!

Danach wurde Sekt gereicht und mit dem Glockenschlag 12 zum Neuen Jahr 2009 angestoßen. Warm verpackt ging es dann in die frostige Nacht hinaus vor das Haus und man konnte das gewaltige Feuerwerk der Stadt Northeim beobachten.

Zum Aufwärmen ging es dann wieder in den Theatersaal, wo "die schrägen Vögel", die Hausband des Theaters, die Gäste schon erwarteten. Mit heißen Rhythmen heizten sie ordentlich ein und manch einer legte auf der Bühne eine flotte Sohle auf's Parkett.

Und das sind sie, "die schrägen Vögel"


mit ihrem Boss, dem Dudeltröt Heiko Brockhausen.


David und Sven, die Gitarristen und Heiko der Bassist.



Klaus und Martin die Schlagwerker.


Zwitschermama (das bin ich) und Sohn Heiko, unser Dudeltröt,  beim Gesang während einer Dudelpause.


Sven und Heiko voll in Aktion!

Die Nacht war noch lange nicht zu Ende. Die Letzten gingen im Morgengrauen.
Es war ein wunderschönes Fest.
(Martin Dank für die Bilder)

Donnerstag, 25. Dezember 2008

Frohe Weihnachten


Ein Gruß vom Theater der Nacht!

Sonntag, 21. Dezember 2008

"Heute: Genoveva - von der Lust am Marionettentheater

Ich komme gerade aus dem Theater der Nacht. Heute war ich eine der geladenen Gäste. Die Theaterleute bedankten sich mit dieser Einladung bei den Mitgliedern des Fördervereins, die durch ihre finanzielle und ehrenamtliche Mithilfe viel zum Erfolg des Theaters beisteuern.

Wir sahen Heike Klockmeier vom Ambrella Figurentheater aus Hamburg mit dem Stück:
"Heute Genoveva - von der Lust am Marionettentheater". 


Ich habe mich köstlich amüsiert und lange nicht so herzhaft gelacht.
Und so begann es:


Wir erfuhren, wie es so war und begann mit den Puppenspielern in Sachsen im 19. Jahrhundert. Damals wurde alles gespielt und fast immer war der Kasper dabei. Wir erlebten die traurig komische Liebestragödie der Genoveva mit,


sahen die Darbietung des Hamlet, gespielt von Kasper und seiner Gretel.
Zum Schluß gab es noch etwas richtig Schönes ...
zum Beispiel dieser Stuhlgang ganz besonderer Art,


einen Balljongleur


und eine graziöse Tänzerin mit "Schwanensee".





Und hier noch einmal die ganze Gruppe der Darsteller.

Heike Klockmeier ein besonderes Lob. Sie begeisterte ihr Publikum, das mit viel Lachen und großem Applaus dankte.

Dem Theater der Nacht, Ruth Schmitz, Heiko Brockhausen und ihren Mitarbeitern ein herzliches "Dankeschön" für die besondere Weihnachtsüberraschung.

Freitag, 19. Dezember 2008

"Der Teufel mit den drei goldenen Haaren"

Am 3. Advent war ich im Theater. Es wurde das Grimmsche Märchen vom Teufel mit den drei goldenen Haaren gespielt. Ich liebe dieses Märchen und die handgeschnitzten Figuren vom Puppenspieler Heiko.

Es war einmal ein Müllersjunge, dem wurde geweissagt, er werde eines Tages die wunderschöne Tochter des Königs heiraten.


Dem König gefiel das aber gar nicht!

Er schickt den unliebsamen Schwiegersohn als Überbringer seines eigenen Todesurteils ins Schloss. Was dann alles passiert, erfährt der Zuschauer während des Spieles. Ich kann nur sagen: "Es ist sehr spannend!" Hier noch einige Bilder vom Spiel.


Hans und die Prinzessin.

Ein Obstbauer.

Ein Mönch, der Hüter des Weinbrunnens.

Der Fährmann.

In der Hölle.

Der Teufel und seine Großmutter.




Der Teufel aber sitzt zum Schluß ohne Haare wütend in der Ecke!

Montag, 10. November 2008

"Die Katzenkönigin oder die Lust zu malen"

Nach all dem Streß der letzten Wochen habe ich mir endlich das letzte neue Stück des Theaters der Nacht angesehen. Es ist nach einer japanischen Legende entstanden. Neugierig war ich, denn das Göttinger Tageblatt schrieb u.a. darüber:
"Fein gezeichnet mit leisen Tönen und Gefühl für Nuancen, für Stimmungen, Atmosphäre und Spannungen geht Heiko Brockhausen dieses Märchen an." Und genau so habe ich es erlebt!


Das ist Kenjou. Statt seinen Brüdern auf den Reisfeldern zu helfen, malt er den ganzen Tag. Aber Kunst macht nicht satt, das muß er schon bald erfahren. Seine Brüder schicken den Nichtsnutz zum Kloster in die fremde Welt des Zen-Buddhismus.



Im Kloster tritt er vor den großen Meister und bittet ihn, ihn aufzunehmen. Der Mönch Inji bekommt die Aufgabe, den Jungen anzuleiten, aber das schlägt fehl.



Inji ist verzweifelt über seinen Schüler und berichtet dem großen Meister davon.


Der große Meister gibt Kenjou seinen Segen mit auf den Weg, aber dann muß er das Kloster verlassen.


Kenjou ist verzweifelt. Und wieder wird er fortgeschickt.


Auf dem Weg erfährt er von einem verlassenen Kloster, das vom Rattenkönig beherrscht wird.

Und nun schafft es Kenjou  mit Hilfe seiner Malerei den Rattenkönig zu vertreiben und lebt seitdem glücklich und zufrieden im Kloster der Katzenkönigin.

Samstag, 11. Oktober 2008

Goldener Oktober

Heute ist ein wunderschöner, sonniger, goldener Oktobertag. Da hält es mich nicht im Haus. Ich spaziere durch die Wallanlagen an den Teichen vorbei. Der Sanddorn leuchtet rot vor den Wasserfontainen des Teiches.

Beim Schlendern über den Stadtwall komme ich am Hintereingang des Theaters vorbei.


Aber weiter geht der Weg zur alten Brauerei, dem alten Stadtturm und dann wandere ich im Sonnenschein die Obere Straße an der alten Stadtmauer entlang.

Und, wie kann es anders sein, mein Weg endet am Theater der Nacht.


Dort begrüßen mich der Höllenhund und der Briefkastenvogel und fordern mich auf einzutreten. Und das laß ich mir natürlich nicht zweimal sagen.


Beim Eintreten fällt der Blick auf die beiden Bilder des Theaters von einst und jetzt.


Und da studierte doch ein seltsamer Kerl im Gästebuch des Theaters. Aber das kann ich auch verstehen, denn da gibt es viel Interessantes zu sehen und zu lesen.

Der krönende Abschluß war dann eine leckere Tasse Kaffee.